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Das bin ich.

3D-Druck Designer
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker
KFZ-Mechatroniker / Oldtimer-Projekte
Marcel-Dominique Gaedeke
Designer,
Mechaniker,
Kreativdenker.
Über mich – Technik, Querdenken und konsequente Eigenverantwortung
Mein beruflicher und persönlicher Weg ist kein geradliniger Lebenslauf, sondern das Ergebnis von Praxis, Neugier und der konsequenten Entscheidung, Dinge wirklich zu verstehen – nicht nur auszuführen. Ich habe früh gelernt, dass nachhaltige Lösungen nicht aus starren Abläufen entstehen, sondern aus Verständnis, Verantwortung und der Bereitschaft, über klassische Grenzen hinauszudenken.
Diese Haltung hat ihren Ursprung nicht in Lehrbüchern, sondern in meinem direkten Umfeld. Ich bin mit einem Großvater aufgewachsen, der Schlosser, Tüftler und Erfinder war – jemand, der Probleme nicht akzeptiert, sondern zerlegt und neu zusammengesetzt hat. Mein Vater ist ebenfalls technisch hochbegabt, als Klempner und vielseitiger Allround-Handwerker mit einem ausgeprägten Gespür für praktikable Lösungen. Technik war bei uns kein Beruf, sondern Alltag. Genau dort wurde das Fundament gelegt: beobachten, verstehen, machen.
Noch vor meiner eigentlichen Ausbildung folgte ein berufsvorbereitendes Jahr mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik und Schweißtechnik. Hier wurde aus Intuition Struktur. Metallbearbeitung, Fertigungsprozesse und präzises Arbeiten haben mein technisches Denken weiter geschärft und die Basis für alles Weitere gelegt.
2013 begann ich meine Ausbildung im Karosserie- und Fahrzeugbau im Raum Ravensburg. Dort lernte ich, Fahrzeuge als tragende Systeme zu begreifen: Karosseriestrukturen, Werkstoffverhalten, Reparaturmethodik und saubere Instandsetzung. Anschließend absolvierte ich die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in Hannover. Damit kam die systemische Ebene hinzu – Elektronik, Diagnose, Antriebstechnik und das Zusammenspiel komplexer Fahrzeugsysteme. Diese Kombination prägt meine Arbeit bis heute.
Parallel zur formalen Ausbildung lief stets ein eigenständiger Lernprozess. Technik war für mich nie auf ein einzelnes Gewerk begrenzt. Mechanik, Elektrik, Konstruktion, digitale Fertigung und Prozessdenken greifen für mich ineinander. Ich analysiere Systeme ganzheitlich und denke in Funktionen statt in Zuständigkeiten.
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeitsweise ist ein stark ausgeprägtes ADHS. Für mich ist das keine Einschränkung, sondern eine Fähigkeit. Es ermöglicht mir, Muster schnell zu erkennen, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und Probleme aus mehreren Perspektiven gleichzeitig zu betrachten. Diese Denkweise ist intensiv, aber sie ist eine meiner größten Stärken: hohe Auffassungsgeschwindigkeit, kreatives Querdenken und ausgeprägtes technisches Verständnis.
Dazu kommt ein Typ-1-Diabetes – eine reale körperliche Einschränkung, die mir in den letzten Jahren zusätzliche Hürden gesetzt hat. Die Kombination aus mentaler Dynamik und körperlicher Belastung hat mir klar gezeigt, wie wichtig Struktur, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind. Daraus ist eine bewusste Entscheidung entstanden: Ich funktioniere am besten, wenn ich Projekte nach meinen eigenen Prinzipien umsetze – durchdacht, ehrlich und technisch sauber.
Heute verbinde ich Herkunft, Ausbildung und Denkweise zu einem klaren Ansatz. Ich arbeite nicht nach Schema F. Ich analysiere, zerlege, verstehe und entwickle neu. Ich bewege mich bewusst zwischen Disziplinen, weil genau dort belastbare Lösungen entstehen.
Ich bin kein Spezialist für nur eine Sache. Ich bin jemand, der komplexe technische Systeme versteht, Zusammenhänge erkennt und Verantwortung übernimmt – von der Idee bis zur Umsetzung. Das ist kein klassischer Lebenslauf. Aber es ist ein belastbarer.

